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Auslandpraktikum für Lehrlinge
Die in der internationalen Bodenseekonferenz und der Arbeitsgemeinschaft Arge Alp zusammengeschlossenen Länder und Kantone möchten den grenzüberschreitenden Lehrlingsaustausch fördern. Seit Mitte 2000 besteht deshalb die Möglichkeit für Lehrlinge aus dem Kanton Zürich ein 4-wöchiges Praktikum in einem Betreib in Bayern, Baden-Württemberg, Liechtenstein, Lombardei, Südtirol, Salzburg, Tirol oder Voralberg zu machen. Umgekehrt können Zürcher Firmen auch Lehrlinge aus den erwähnten Ländern in ihrer Unternehmung aufnehmen. Weitere Informationen erhalten Sie unter
http://www.xchange-info.net oder von Hans Gnehm, MBA, Tel.: 01 447 27 38,
Mail: hans.gnehm@mba.bid.zh.ch
KV Reform
Ausgangslage (IST-Zustand):
"Der rasante Wandel und die damit zusammenhängenden laufenden Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft verlangen dringend nach Anpassung der kaufmännischen Grundausbildung und somit nach einer Reform der schulischen und betrieblichen Ausbildungsinhalte und -formen", so stand es im September 1994 in einem Strategiepapier der Schweizerischen Konferenz der Rektoren kaufmännischer Berufsschulen.
Diese Aussage hat seither nichts an Brisanz verloren, sondern die gestiegene Nachfrage nach gut ausgebildeten und qualifizierten Kaufleuten hat noch zugenommen. Diesem Anliegen soll u.a. auch die Reform der kaufmännischen Grundausbildung Rechnung tragen.
Anforderungen der neuen KV Lehren (Soll-Zustand):
Mit dem neuen Berufsbild der kaufmännischen Ausbildungen arbeiten Lehrmeister, Lehrpersonen, Schulleitungen, Prüfungsleitungen und Branchenverbände in einer eng strukturierten Form zusammen, wie sie bisher allen Beteiligten unbekannt war. Insbesondere die Lehrmeister, aber auch die anderen Partner sind darauf angewiesen, dass diese neuen Formen der Ausbildung, der Bewertung und des Prüfens intensiv und zum Teil gemeinsam erarbeitet werden müssen.
Insbesondere müssen die Lehrmeister zukünftig ALS (Arbeits- und Lernsituationen) auswerten und benoten können. Diese Aussage gilt auch für die Prozesseinheiten (betriebliche Arbeitsabläufe und Projekte). Ausserdem müssen die Lehrmeister im Stande sein, die neuen Leistungsziele den betrieblichen Ausbildungsplänen (Ausbildungs-Prozesse) zuordnen zu können.
Das neue Lehrmodell setzt zudem voraus, dass die Lehrmeister zuerst von den Qualitäten der neuen Lehrmodelle überzeugt werden müssen. Ansonsten riskieren wir, dass ein Grossteil der Kleinen und Mittleren Unternehmungen (KMU's) nur noch wenige oder gar keine Lehrverhältnisse im kaufmännischen Berufsfeld abschliessen wird.
Relationship-Recruiting beginnt immer früher
Unternehmen kämpfen schon im Klassenzimmer um künftige Mitarbeiter, sie lernen Job-Kandidaten immer früher kennen: Weil Unis und Absolventenmarkt als Rekrutierungsfeld heftig umkämpft sind, gehen Unternehmen an die Schulen: Dort wird, so eine Prognose des Infodienstes „The Herman Trend Altert" (16.05.01), künftig der Kampf um die Besten beginnen. Unternehmen tun zweierlei: 1) Sie betreiben langfristiges Empolyer Branding und 2) sie bauen Kontakte zu künftigen Mitarbeitern auf, indem sie an der Schule ihre Praktikantenplätze vermarkten.
Prognose für EU und USA:„Recruiters will reach into High Schools", von Roger Herman (Zukunftsforscher), Tel: 001-336/282 9370,
Fax: 001-336/282 2003, Internet: http://www.hermangroup.com