Lernende werden knapp - reagieren Sie jetzt!
Bereiten Sie sich auf den Lernendenmangel vor. Sonst ergeht es Ihnen, wie dem einen oder anderen Berufsbildner in ländlicher Region, wo angebotene Lehrstellen vakant bleiben. Demografische Faktoren nehmen vorweg, was in ein, zwei Jahren auf uns zukommt:
Sinkende Schülerzahlen machen Lernende zur Mangelware.
Vorschläge, was sie als Berufsbildner/in tun können, um auch in Zukunft alle Lehrstellenstellen zu besetzen:
1. Früher mit der Suche beginnen (Fair-Play lässt grüssen.....leider!). Der Wettbewerb besonders um gute Schulabgänger wird heftig. Deshalb schon im Spätsommer vor dem Abgangsjahr mit der Direktansprache beginnen.
2. Suche regional ausweiten. Die nächstgelegene Schule wird nicht mehr Ihren gesamten Bedarf abdecken. Erweitern Sie deshalb das Suchgebiet.
3. Lernenden eine Unterkunft bieten. Falls Ihr Firmensitz nicht in einer grösseren Ortschaft liegt, müssen Sie damit rechnen, dass Lernende nicht aus Ihrem Ort kommen. Solche Schulabgänger können Sie gewinnen, wenn Sie Lernenden eine Unterkunft anbieten. Betriebe in entlegenen Gegenden tun das schon.
4. Erfolgreiche Methoden anderer Arbeitsmärkte anwenden. Bei der Suche nach Ingenieuren ist es üblich, dass Unternehmen direkt mit den Ausbildungsstätten, der Studierenden zusammenarbeiten. Bauen Sie Partnerschaften mit Schulen auf.
5. Halten Sie Ihre Kosten unter Kontrolle. Halten Sie genau fest wo, wann und mit welchem Einsatz Sie welchen Lernenden gewonnen haben. Das erlaubt es Ihnen, Ihre Mittel auf ergiebige Kanäle zu konzentrieren.